Renascer - Der Kindertag

Der 12. Oktober wird in Brasilien als Tag des Kindes gefeiert. An diesem Tag danken wir Gott für unsere Kinder und rufen uns ins Gedächtnis, was für ein Segen sie in unserem Leben sind. Auch in diesem Jahr wurde im Renascer der Tag mit einem Fest für die Kinder gestaltet. Obzwar bei so einer Feier viel Zeit und Aufmerksamkeit den Spielen, den Geschenken, der Dekoration und natürlich dem Imbiss gilt, sind wir uns als Organisation, bzw. Team, bewusst, dass es für die Kinder am Allerwichtigsten ist, dass sie sich angenommen und geliebt wissen. Die Tatsache, dass es in vielen Familien nicht der Fall ist, erhöht natürlich die Herausforderungen der Mitarbeiter von Renascer.    

Von Kindern können wir vieles lernen, auch ihre Schlichtheit und Demut, wie sie mit ihrem Glauben umgehen. Ein Kind kennt seine Abhängigkeit vom Vater und vertraut sich ihm an. Diese Art an Gott zu glauben und Ihm zu  vertrauen, sollen wir von ihnen lernen. Wir sollen “sein wie die Kinder”: rein und aufrichtig, bereit zu vergeben. Die Vermittlung dieser Werte streben wir mit unserer Arbeit im Renascer an!

Am 11. Oktober organisierten wir einen speziellen Tag für die Kinder. Das Team bemühte sich und das Resultat blieb nicht aus: die Kleinen tummelten sich auf der Hüpfburg, genossen das Beisammensein und den leckeren Imbiss. Uns Mitarbeitern war es eine Freude die vielen dankbaren lachenden Kindergesichter zu sehen. Der Einsatz und die Mühe lohnten sich. ‘So wie es täglich Grund zur Freude und zum Danken gibt, sind wir auch den Schwierigkeiten ausgesetzt, die ständig an uns heran treten. Wir wollen Gott vertrauen und weiter unseren Weg gehen.’

Zeugnisse

Roana (Erzieherin)
Während unseren Aktivitäten mit den Kindern, beobachtete ich die Schülerin Evelyn. Sie ist andauernd abwesend mit ihren Gedanken, den Blick aus dem Fenster gerichtet. Wie ich sie später anspreche und frage, ob alles in Ordnung ist, füllen sich ihre Augen mit Tränen. Sie erzählt, dass an diesem Tag sie erfahren hat, dass der Mann, den sie bisher als ihren Vater gekannt hat, nicht ihr biologischer Vater ist. Wir führten ein längeres Gespräch. Hinterher sah ich sie wieder froh beim Spielen im Hof mit den anderen Kindern. Als Erzieherin kann und darf ich mich nicht allein auf meine Arbeit als solche beschränken, sondern am Leben der Kinder teilnehmen und Freude und Leid mit ihnen teilen.

Márcia (Erzieherin)
Am 20. Oktober wurde mir eine ganz besondere Aufgabe anvertraut. Ich wurde eingeladen, die Taufpatin eines Schülers vom Renascer zu sein. Es war mir eine Ehre und ich habe mich sehr gefreut, denn es zeigt, welchen Einfluss wir im Leben der Kinder aus üben.

Zurück

Nachrichten

PARA - Muttertag

Schon zum zweiten Mal konnten wir wieder die Familien der Therapiegäste zum Familientag hier in ...

Weiterlesen …

HHM - Unser eigenes gelobtes Land

Nach über 7 Jahren der Suche haben wir endlich unser gelobtes Land gefunden, auf dem wir das Kin...

Weiterlesen …

POCM - Viele Herausforderungen

Dieser Monat war eine besonders harte Zeit für uns, nicht nur für die Kinderheime, sondern für...

Weiterlesen …

PARA - Therapieabschlüsse

Im vergangenen Monat hatten wir wieder zwei Therapieabschlussfeiern. Marlon (Foto links außen) u...

Weiterlesen …

AMB - Neu beginnen

Neuanfänge haben immer etwas ganz Besonderes an sich. Da ist zum Einen die Angst oder Aufregung ...

Weiterlesen …

POCM - Neue Kinder

Diesen Monat durften wir 2 neue Kindern (Geschwister) in unserer POC-Familie begrüßen: Prince L...

Weiterlesen …

POCM - herausfordernder Online-Unterricht

Da persönlicher Unterricht immer noch unwahrscheinlich erscheint, haben unsere Gymnasiasten (die...

Weiterlesen …

AMB - Kinderbetreuung und Jugendtreff

Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir dieses Jahr in vollem Umfang mit unserer Kinderbetreu...

Weiterlesen …

PARA - Kleine Erfolge

Inzwischen können wir hier in der Therapeutischen Gemeinschaft auf die erste Therapieabschlussfe...

Weiterlesen …