PARA Vida sem Drogas

Zum Jahresausklang hält man gerne Rückschau. Auch ich will mir hier etwas Zeit nehmen, um zu bedenken, was unser Jahr geprägt hat: Es gab viele bürokratische Herausforderungen (z.B. die tägliche biometrische Erfassung unserer Therapiegäste, die letztlich nicht funktionierte, notwendige Änderungen im Vereinsstatut usw.). Aber auch Errungenschaften, wie die Anschaffung neuer Stühle und einiger anderer Geräte über Gelder eines Abgeordneten des Bundesstaates. Das Projekt „ökologische Ziegel“ hat begonnen: Es sollen zunächst 2 Bungalows auf unserem Gelände entstehen, und dann auch für den Verkauf produziert werden. Wir konnten etliches an Gemüse und Eier aus unserem Anbau verkaufen. Aber das Wichtigste sind die Therapiegäste: 11 von ihnen konnten das Therapie-bzw. Auffrischungsprogramm erfolgreich abschließen. Wir hatten auch vier Männer, die unser Nachsorgewohnen in Anspruch nahmen und zwei, die nach einer Krisensituation 14 Tage bei uns eine Bedenkzeit in Anspruch nahmen. Sie konnten wieder zur Abstinenz zurückfinden und sich stabilisieren. Wir erleben immer wieder, dass diejenigen, die sich begleiten lassen, die Gruppe besuchen oder sogar ehrenamtlich mitarbeiten, viel bessere Chancen haben, ihre Abstinenz beizubehalten, als diejenigen, die das nicht tun. Auch Trinkvorfälle und dergleichen sind dann viel besser aufzufangen. Wir sind Gott dankbar für alles, was er in Menschenleben dieses Jahr bewirkt hat und dafür, dass er uns als Team immer wieder mit dem nötigen  ausgerüstet hat. Besonders dankbar sind wir, dass wir jetzt, wo Rebeca ausgeschieden ist, im Büro eine junge Mitarbeiterin haben, die sich gleich selbst einmal vorstellt:

Mein Name ist Sara, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Curitiba Paraná. Als Kind lebte ich in der Therapeutischen Gemeinschaft „Entscheidung“, wo ich zum ersten Mal mit Drogenabhängigkeit in Berührung kam. Seitdem habe ich Kurse absolviert, um Selbsthilfegruppen für Kinder und Erwachsene zu leiten und als Betreuerin in der therapeutischen Gemeinschaft zu arbeiten. Seit Juli 2025 arbeite ich in der Therapeutischen Gemeinschaft „Entscheidung“ und es ist eine einzigartige Erfahrung in meinem Leben. Ich hoffe, dass ich weiterhin in diesem Missionsbereich, dem Kampf gegen die Drogenabhängigkeit, mit den Gaben, die Gott mir gegeben hat, dienen kann.

 

Das Foto zeigt die ganze Gemeinschaft bei Rebecas Abschiedsausflug.

Zurück

Nachrichten

MTHUNZI - Herausfordungen und viel Gutes

Bei „Mthunzi“ gibt es viel Neues zu berichten, viele Herausforderungen aber auch viel Gutes. ...

Weiterlesen …

AMB - Besuche in Deutschland

Am 7.  Juni fuhren wir, Rodrigo Tarabauka, Jose Kreusch und Anna Maria Kreusch nach Deutschl...

Weiterlesen …

PARA - Weiterbildungen

Am Dienstag, dem 04.07.23 gab es in der Evangelischen Hochschule Fidelis die Abschlussveranstaltu...

Weiterlesen …

POCM - Unser Clark

Einige von Ihnen werden sich an Clark erinnern. Er wurde als Kind auf der Straße ausgesetzt. Er ...

Weiterlesen …

PARA - Präventionsarbeit

Heute möchte ich einmal wieder von unserer Präventionsarbeit berichten. In diesem Jahr haben wi...

Weiterlesen …

FCM - Obdachlosenheim

Dieses Jahr haben wir als FCM e.V. eine neue Herausforderung angenommen, nämlich die Arbeit im O...

Weiterlesen …

AMB - Hungerhilfe

Liebe Freunde des FCM, ich freue mich sehr, darüber berichten zu dürfen, das wir in Brasilien h...

Weiterlesen …

AMB - LAR LEVI

In den letzten Monaten gab es einige Veränderungen im Kinderheim Lar Levi. Zum ersten April übe...

Weiterlesen …

FCM - Freiwillige gesucht!

Wir suchen für dieses Jahr noch junge (oder auch ältere) Menschen, die Gott in Brasilien oder a...

Weiterlesen …