PARA - Lebensmittelspenden

Auf diesem Foto seht Ihr unseren Kleinlaster schwer beladen mit Lebensmitteln aller Art (fast 3 Tonnen). In einer (Privat-) Schule wurden Lebensmittel gesammelt und neben anderen Einrichtungen wurden auch wir bedacht. Lebensmittel sind uns eine große Hilfe, da die Unterstützung, die wir vom Staat bekommen, seit über 10 Jahren nicht gestiegen ist, das heißt, dass wir damit heute kaum die Löhne der bei PARA angestellten Mitarbeiter bezahlen können. Lebensmittel bekommen wir fast ausschließlich aus Spenden, entweder wie hier von Schulen, von Gemeinden oder auch von Privatpersonen. Gemüse kommt aus einem Gemüsemarkt der Region und einem Unternehmen ganz in der Nähe. Auch ein Supermarkt unterstützt uns fast jede Woche mit diversen Lebensmitteln und anderen nützlichen Sachen, wie Toilettenpapier und Putzmitteln. Wir sind von Herzen dankbar, dass uns Gott so reich beschenkt und dass wir sogar anderen abgeben können, aber das alles ist auch mit viel Arbeit verbunden. Für Obst und Gemüse ist immer ein Therapiegast zuständig, alle anderen Lebensmittel müssen genaustens durchgesehen werden, dass nichts Abgelaufenes in die Speisekammer kommt. Es müssen Lebensmittelpakete für die Familien unserer Präventionskinder fertig gemacht werden. Manchmal sehen wir, dass wir so viele Grundnahrungsmittel haben, dass wir diese bis zum Ablaufdatum nicht alle werden nutzen können. Wir geben dann einen Teil an andere Einrichtungen und Projekte ab, die nicht so viel Unterstützung haben.

Außerdem fand auch dieses Jahr wieder unser Suppenabend. Das besondere daran war, dass wir wirklich viele Helfer hatten, die von Freitagnachmittag an die Suppen, den Saal und alles Weitere vorbereiteten. Unser hauptverantwortlicher Koch war unser ehemaliger Therapiegast, Rodrigo, auch unter den Helfern waren Ehemalige und ihre Familien. Es wurde dieses Jahr wieder ein Buch veröffentlich und vorgestellt, diesmal von unserem ehemaligen Therapiegast João. Es heißt: „Das Unmögliche gibt es nicht“ Er beschreibt darin, wie er zuerst im Teenageralter den Kampf gegen den Krebst gewonnen hat und später in der Suchttherapie zum Glauben und einem tieferen Sinn des Lebens gefunden hat. Bis heute ist er als Ehrenamtlicher sowohl der Kinderkrebsstation, als auch unserer Therapeutischen Gemeinschaft treu. Der Fotograph, der alles festgehalten hat, war Sidnei, ebenfalls ein ehemaliger Therapiegast. Wir sind dankbar, dass wir so viele treue Ehemalige haben, die uns bei den verschiedensten Gelegenheiten unterstützen.

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