Aktuelles

Verstärkung für das FCM-Team

BewerbungsfotoLiebe Leserinnen und Leser,

seit dem 1. Juni 2016 arbeite ich ehrenamtlich für den FCM. Mein Name ist Daniel Franke und ich komme ursprünglich aus dem kleinen Örtchen Mauersberg in der Nähe von Annaberg-Buchholz im Erzgebirge. Ich bin gelernter Sozialassistent und Gemeindepädagoge. Meine beruflichen Stationen waren bisher Bautzen sowie Glashütte und Geising im Osterzgebirge. Dort habe ich unter anderem mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, Freizeiten organisiert, Seniorenstunden, Andachten und Gottesdienste gehalten. Jetzt wohne ich seit Kurzem in Frankenberg. So manches Gesicht beim FCM ist mir vertraut, weil ich den Verein seit 2010 kenne, damals ein paar Monate im Büro mitgearbeitet hatte und auch in den letzten Jahren bei Missionsgottesdiensten  dabei war. 2011 durfte ich außerdem die Projekte in Brasilien kennenlernen.

Ich werde zukünftig hauptsächlich im FCM- Büro tätig sein, helfe aber auch bei Bedarf in der Kleiderkammer und dem Treffpunkt Lebenswert mit.

In vielen Gebetszeiten ist mir klar geworden, dass es für mich an der Zeit ist, den FCM wieder mehr zu unterstützen. Mir liegen der Verein und seine Projekte sehr am Herzen und ich möchte gerne meine Gaben und Fähigkeiten  einbringen. Ich freue mich auf eine gesegnete Zeit, gute Zusammenarbeit und gute Gespräche.

Herzliche Grüße,
Daniel Franke

Das Kindertreffen - Leandro Lira berichtet

IMG 20160429 215806In diesem Jahr hat die AMB (Associação Menonita Beneficente) mit einer neuen Arbeit für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren begonnen, dem Kindertreffen. Das Hauptziel dieser Arbeit ist, die zwischenmenschlichen und familiären Beziehungen zu stärken, um so die Kinder für ein Leben als ausgeglichene und verantwortungsvolle Erwachsene in Gesellschaft, Arbeit und Familie vorzubereiten. In einem schön gestalteten Raum und in einer lockeren und entspannten Atmosphäre werden die Kinder an zwei Tagen der Woche beschäftigt. In diesem jahr werden drei verschiedene Workshops angeboten: Malen, verschiedene Techniken anwenden, sie verbessern und auch für eine Ausstellung vorbereiten; Theater, die Kreativität fördern, die Schüchternheit auf der Bühne und im Umgang mit anderen Menschen überwinden, lernen zu improvisieren; Musik, anhand der Lieder aus der brasilianischen Volksmusik, die Kinder im Singen anleiten und so, mit dem „gegründeten Chor“ die Feste der Kinderpatenschaft, zum Beispiel Weihnachten, verschönern. 

Zu Beginn waren wir gespannt auf die Reaktion der Kinder auf die Herausforderungen eines jeden Arbeitsabschnitts. Bis hierher sind wir positiv überrascht von ihrem Mut und von der anhaltenden Motivation. Neben diesen Aktivitäten, auch in einer frohen und lockeren Art, erzählen wir den Kindern von Jesus, was er uns im tagtäglichen Leben bedeutet und wie viele wertvolle Ratschläge die Bibel enthält. Es gibt Zeit zum Lesen und Spielen und, wenn nötig, auch Mithilfe bei den Schulaufgaben. Nicht zu vergessen ist der Imbiss! So sieht unser Kindertreffen aus, ein Projekt, welches die AMB in der Stadt Palmeira durchführt. Wenn auch Sie, lieber Leser, den Wunsch haben, diese Arbeit näher kennen zu lernen, sind Sie herzlich eingeladen, uns zu besuchen, zum Beispiel mit der Gruppenreise des FCM im nächsten Jahr. Gott segne uns und stärke uns in unserem Vorhaben, in Seinem Werk zu arbeiten. Leandro Lira


Café Colonial - Ein Fest der AMB

KuchenbuffetVielen Leuten aus der Umgebung und Freunden der AMB ist der jährliche “Café Colonial“ auf dem Gelände der Zentrale der Mission schon bekannt. Im Jahreskalender der AMB wird dieses Fest schon seit Jahren auf den ersten Sonntag im Mai festgelegt und durchgeführt. Dieses hat dazu beigetragen, dass die AMB viele „Stammgäste“ hat, die es sich nicht nehmen lassen, mit dabei zu sein. Da das Missionsgelände aber an einer Asphaltstraße liegt, wo am Wochenende reger Verkehr herrscht, lassen sich auch viele Touristen von ihrer Neugier leiten und kommen zum Fest.

Was wollen wir mit diesem “Café Colonial“ erreichen? Wen wollen wir erreichen? Dieser Tag soll ein Tag der Freundschaft sein. An diesem Tag wollen wir nicht soziale Dienste durchführen, sondern Freunde und Fremde einladen, damit sie etwas mehr von der AMB erfahren und sich dadurch für unsere (Missions-) Arbeit interessieren und daran Anteil nehmen.

Das Motto der AMB lautet: “Promover Vida e Dignidade em Jesus”. Das heisst, wir wollen dazu beitragen das „Leben und Würde in Jesus vermittelt werden“. Dazu gehört die Verkündigung durch Wort und Tat.

Wie kann so ein “Café Colonial“ durchgeführt werden? Was muss vorher geschehen? Eine Jahresplanung gehört dazu. Eine Komission, die alles plant,  berechnet und ausführt. Die Struktur der AMB muss sich dem Tag anpassen. Die Mitarbeiter müssen diese Woche frei halten für die Vorarbeit: putzen, backen, Wurst machen, bauen, reformieren, Spenden abholen, Aufgaben verteilen, Kleiderbasar organisieren, Spielplatz in Stand setzen, und vieles mehr.
Wer sind die Helfer? Ein ganzes Heer von Freiwillige trägt dazu bei, dass das Fest gelingt. Ausser den vielen Vorbereitungen gibt es auch am Festtag viel zu tun: Gottesdienst durchführen, Kontakte knüpfen, Musik machen, Kuchen schneiden, Kaffee kochen, Geschirr waschen, „coxinhas“ braten und vieles mehr. Insgesamt braucht es etwa 150 bis 200 freiwillige Helfer um (dieses mal) 1.300 Personen an einem Tag zu bedienen.

Was bieten wir am “Café Colonial“ an? Mit dem vorigen Abschnitt ist schon ein Teil dieser Fragen beantwortet. Gottesdienst: bevor der Tag begann, hatten viele die Gelegenheit das Wort Gottes zu hören. Ab 10:00 Uhr haben sich etwa 1.200 Personen am Bazar beteiligt. Um 11:00 Uhr wurde die Kaffeestube eröffnet und viele leckere Kuchen und Salzgebäck angeboten. Und was gab es zur Unterhaltung? Als erstes, das beste Wetter, das man sich denken kann, dazu ein gepflegter Hof inmitten einer schönen Natur und mit einem Wanderweg durch den Wald. Ein kleiner Kinderpark, Spiele für Kinder im Zelt, Pferde reiten, eine Seilbahn über einen Teich, Ausstellung von Blumen, Stand der Partnerwerke der AMB und die Möglichkeit, christliche Literatur mit nach Hause zu nehmen. Eine Gruppe, welche mit Akkordeon, Geigen, Gitarren, Schlaginstrumente ihre Lieder vortrugen. Im Zelt gab es die Gelegenheit mit Missionsfreunden Gespräche zu führen, „Chimarrão“ zu trinken, Räucher- und Leberwurst zu kaufen. Sollte jemand nicht gekommen sein, weiss er jetzt was er verpasst hat. 

Was hat uns der Tag gebracht? Eine warme Beziehung zu vielen Freunden. Telefonate am Montag bezeugen diese Tatsache. Eine Mannschaft, wo jeder am Ende des Tages sich erschöpft ins Bett geworfen hat. Aber auch ein sehr gutes finanzielles Ergebnis. 

Vielen Dank allen, die dabei gewesen sind; allen, die geholfen haben; allen, die gekommen sind; allen, die dafür gebetet haben. Als AMB wollen wir weiter Leben und Würde in Jesus vermitteln. Gemeinsam schaffen wir es.

 

Der Mai bei PARA

Bild 1Am ersten Maiwochenende, machte die Selbsthilfegruppe des AMAS Kindergartens: AMAS - Amor e Vida, einen Tagesausflug zu uns in die Therapeutische Gemeinschaft. Da dort auch die Kinder-Begegnungsgruppe „Grupo de Apoio – KIDS“ parallel zur Erwachsenengruppe stattfindet, kamen viele Kinder und Jugendliche mit. Die Frauen kochten für alle und am Nachmittag gestalteten die Besucher ein Programm, mit Band und Theaterstück und einer kleinen Reflexion, die uns alle zum Nachdenken brachte.In den letzten Wochen konnten wir für unsere Therapiegäste einige Vorträge organisieren: die Ärztin und eine Krankenschwester vom Gesundheitszentrum kamen, um über Ansteckungskrankheiten zu sprechen; der Zahnarzt des Gesundheitszentrums, brachte seine Assistentin und ein Zahnmodell mit, um allen zu zeigen, wie man richtig Zähne putzt und eine Ernährungsberaterin informierte in der darauffolgenden Woche über Hygiene bei der Zubereitung der Speisen, aber auch ganz allgemein im Alltag.

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