Aktuelles

Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. (Offenbarung 2,11)

Liebe Freunde, Liebe Leser

am 22.07.2017 traf uns die Nachricht das Peter Pauls, zu unserem Herrn Jesus Christus im Alter von 83 Jahren heimgerufen worden.  

Peter Pauls war für den FCM der Impulsgeber, durch persönliche Kontakte entstand eine tiefe Freundschaft der Gründungsmitglieder des FCM mit ihm und der Arbeit der AMB.

Sein Leben und Wirken für den Nächsten beeindruckte viele Freunde und Spender in Deutschland, seine Treue zu unserem Herrn prägte sein Tun und Handeln.

Bis zu seinem Heimgang arbeitete er unermüdlich für die Mission, seine ermutigenden Briefe und Berichte haben auch mir immer wieder Kraft und Zuversicht gegeben.

Peter Pauls war in allen Jahren, immer ein Vorbild im Glauben und Handeln. 1986 erhielt ich den ersten persönlichen Brief von ihm und seit diesem Kontakt entstand eine feste Freundschaft. Jede Begegnung mit ihm war geprägt vom persönlichen berichten und austauschen, bis hin zu dem brennenden Anliegen und Frage wie können wir Menschen für Jesus gewinnen und ihnen in Ihrer Not begegnen. Immer wieder bewegte ihn das Wort „Was ihr einem meinen geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Matth. 25,40. Ich hatte das Vorrecht ihn vielfach treffen, im Gebet mit ihm verbunden sein, gemeinsam Projekte durchzudenken und umsetzen. Ich durfte von ihm praktisches Handeln im Namen Jesus lernen und er ist für mich ein großes Vorbild in meinem Leben geworden.

Die Treue unsers Herrn zu Peter Pauls, aber auch die Treue von ihm zu seinem Herrn, sind für viele Menschen ein Trost und Halt geworden. Sein Einsatz für den Nächsten ist beispiellos.

Wir trauern um Peter Pauls, in der Gewissheit, dass er jetzt das schauen kann, was er geglaubt hat.

Sein Tun und Handeln, aber auch alle Impulse die er uns gegeben hat werden weiter lebendig bleiben.

 

Andreas Kaden

Missionsleiter FCM

Termine des FCM e.V. in den nächsten Wochen

Liebe Freunde, wir würden uns freuen, Ihnen bei einer der folgenden Veranstaltungen des FCM begegnen zu dürfen:

 

10.07. - 11:30 Uhr –Auftritt des FCM auf der Bühne beim Frankenberger Stadtfest

10.07. – 12-14 Uhr – Kleiderkammer für Interessierte geöffnet, Imbiss wird angeboten

12.07. – 19:30 Uhr – PARA-Missionsabend mit Ellen Sachse, LKG Wittgensdorf (Obere Hauptstraße 216, Chemnitz)

 

15.07. – 19:30 Uhr – Kirchsaal Neuwürschnitz (Oberwürschnitzer Str. 20, Oelsnitz) und

16.07. – 19:30 Uhr – Kirche Ursprung ( gegenüber Untere Dorfstraße 3, Lugau OT Ursprung):

Maria Mothes und Christoph Geist berichten von ihrem Freiwilligendienst in Uganda: Arbeit, Leben, Land und Leute

 

 

Vorbereitungsseminar beim FCM

IMG 4178Nur noch ein paar Wochen und dann geht es los auf die Philippinen! Um darauf vorbereitet zu werden, nahmen wir 5 neuen Freiwilligen, Friederike, Julia, Leonie, Caro und Fiona am Vorbereitungsseminar vom 19.6. bis zum 24.6. in Frankenberg teil.

Wer gedacht hatte, dass Probleme durch eine Sprachbarriere erst auf den Philippinen auftreten würden hatte sich geirrt, denn wir 5 kommen aus vollkommen unterschiedlichen Teilen Deutschlands und so musste man sich doch des öfteren sehr anstrengen um tiefstes Schwäbisch zu verstehen. Dies hinderte uns jedoch nicht daran ein super Team zu werden. Wer hätte gedacht, dass wir uns alle so gut verstehen? Selbst Andreas und Dietlind gaben zu, dass sie vor Beginn des Seminares Befürchtungen hatten, dass es zu einem Zickenkrieg oder ähnlichem kommen könnte, schließlich sind wir 5 komplett unterschiedliche "Mädchens" (Zitat Anderson), die alle wissen, was sie wollen. Aber dem war nicht so. Egal ob wir zusammen im Kletterwald waren, wo jeder durch das Anfeuern der Anderen über sich selbst hinauswuchs, ob wir uns bei einer kleinen Straßenmission im Sinne der Zelttage gegenseitig ermutigten - da diese durch die deutsche Verschlossenheit nicht sehr erfolgreich war, oder ob wir zusammen Bibelarbeiten machten und viele neue Dinge über Gott, uns selbst aber auch besonders über die Mission herausfanden. Auch als Maria, eine weitere Freiwillige, welche nach Brasilien gehen wird für ein paar Tage bei uns war, stellte dies kein Problem dar, sondern die Zeit wurde durch ihre Anwesenheit nur noch bereichert und wir alle konnten voneinander lernen.

Die vielen unterschiedlichen Mitarbeiter, die sich um uns kümmerten, ermöglichten uns einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des FCM. Wir halfen in der Kleiderkammer mit, kochten im Treffpunkt Lebenswert, hörten Vorträge über Mission und Hygiene im Ausland, waren bei der Zeltmission dabei und konnten mit einem ehemaligen Freiwilligen reden, der uns viel über die philippinische Kultur erzählte.

Durch die sehr persönliche und familiäre Atmosphäre fühlten wir uns vom ersten Augenblick an wohl und alle unsere Fragen und Sorgen konnten ungezwungen geklärt werden. So konnten wir auch offen über unsere persönlichen Motivationen und Ziele sprechen. Es wurde schnell deutlich, dass wir durch unseren Glauben ein gemeinsames Ziel und oft die gleichen Motivationen haben. Wir alle wollen Menschen von Jesus erzählen und Gottes Liebe weitergeben. Wir alle kommen aus Elternhäusern , in denen uns diese Liebe vermittelt wurde. Nun wollen wir besonders Kindern, die dies nie erfahren durften und in keinster Weise so privilegiert aufwachsen durften wie wir, ein Geschenk sein und so Gott in unserem Freiwilligendienst dienen.

Ein besonderer Dank geht an Andreas und Dietlind, welche die ganze Woche über perfekt für uns planten, immer für uns da waren und dafür sorgten, dass wir bei allen wichtigen Dingen die wir lernten auch noch jede Menge Spaß hatten. Außerdem muss unbedingt Anderson, der Freiwillige aus Brasilien, erwähnt werden. Er kümmerte sich um uns wie ein großer Bruder, fuhr jeden Weg für uns - fünf mal wenn es nötig war, machte alles für uns möglich und brachte durch seinen portugiesisch-plattdeutschen Akzent noch mehr Spaß und Leben in das sowieso schon vorhandene Sprachwirrwarr.

Insgesamt kann man also sagen, dass es ein sehr gelungenes Vorbereitungsseminar war. Jeder von uns Freiwilligen war zufrieden und der Feedbackrunde nach zu sprechen waren dies die Mitarbeiter ebenso. Gemeinsamer Lobpreis schweißte uns noch mehr zusammen und nun freuen wir uns auf unsere Zeit auf den Philippinen. Fiona Wahl

 

Gottes Bewahrung

Abia und LisaWenn das Diensthandy gegen 5.00 Uhr klingelt, bedeutet das meistens Probleme - so war es auch am 29. Juni. Als am Abend des 28. Juni 2016 der Anschlag auf den Istanbuler Flughafen stattfand, waren meine Gedanken und Gebete bei 2 unserer Freiwilligen, die sich gerade auf dem Rückflug nach Deutschland befanden. Lisa-Christin Keller und Abia Dantas sollten am 29.Juni ihre Heimreise von Manila (Philippinen) über Istanbul nach Leipzig antreten, Christoph Geist und Maria Mothes sowie deren Eltern, die die letzten beiden Wochen mit Ihrer Tochter in Uganda verbrachten hatten, kehrten ebenfalls am 29. Juni von Entebbe (Uganda) aus nach Hause zurück. So kann ich Gott nur von Herzen danken, dass sie während des Anschlages nicht in Istantbul waren!

Abia teilte mir also frühs um 5 Uhr mit, dass ihr Flug gecancelt worden ist und umgebucht werden mußte, gleiches traf auch für Lisa zu. Für beide wurde dann der Flug auf 3 Tage später gebucht, deswegen musste auch das Visum für Lisa verlängert werden. Aber Gott hat alles wunderbar geführt und vorbereitet. Beide kamen am Sonntag, den 03.07. um 16:45 Uhr wohlbehalten in Leipzig an.  Christoph und Maria und deren Eltern konnten planmäßig in Entebbe starten und ihre Maschine war in Istanbul eine der ersten, die nach Schließung des Flughafen wieder landen konnte. Der Weiterflug nach Leipzig war nicht möglich, da dieser Flug ebenfalls gecancelt wurde, so landeten sie stattdessen in Berlin Tegel und sind sie am 29.06 Abends wohlbehalten zu Hause angekommen.

Wir danken Gott dafür, dass er uns auch in dieser schwierigen Situation klar geführt hat. Ich danke unseren Partnerwerken POCM und HHM für ihre Mithilfe, unserem Flugbüro WWT und Frau Broschatis für die Umbuchungen und Bereitstellung eines Mietwagens, und den Freiwilligen, die ruhig geblieben sind und auf Gott vertraut haben. Andreas Kaden

 

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