Aktuelles

Fazit: Christival 2016

20160507 135349Vom 4. bis 8. Mai fand in Karlsruhe das 6. Christival statt, und der FCM war live und in Farbe mit dabei! An unserem Stand in der Halle 1 auf Platz D13 fanden sich im Laufe dieser 4 Tage rund 300 Interessierte ein, mit denen wir bei Kaffee und leckerem Milch-Mango-Mix so manches gutes Gespräch führen und ihnen die Arbeit des FCM vorstellen durften. Auch einige Mitglieder und ehemalige Freiwillige waren unserer Einladung gefolgt und besuchten uns in diesen Tagen.

Wir sind Gott dankbar für Begegnungen und Gespräche und dem Interesse vieler junger Menschen an unserer Arbeit.

Einladung: Missionsfest 2016

Chorfoto 2016

Liebe Freunde, in fast genau 5 Monaten feiert der FCM sein Missionsfest unter dem Thema "Schritt für Schritt - Gott ist treu!". Dazu möchten wir Sie sehr herzlich einladen! Am 15.10. beginnen wir ab 13 Uhr im Evangelischen Pfarramt in der Schulstraße 3 hier in Frankenberg mit einem Treffen der ehemaligen Freiwilligen des FCM. Dazu sind auch Gäste ganz herzlich eingeladen, die sich für die Freiwilligenarbeit des FCM interessieren. Abends geht es dann ab 19 Uhr in der St. Aegidienkirche mit einer Feierstunde weiter, gefolgt vom Gospelkonzert des „VOICEPOINT“ Chores! Mit dabei werden auch Gäste unserer Partnerwerke aus Brasilien sein. Wie auch in den letzten Jahren wird der Eintritt frei sein, Spenden für die Unkostendeckung sind uns aber herzlich willkommen. Außerdem wird auch wieder mit leckeren Gerichten aus den Ländern unserer Projekte gut für Ihr leibliches Wohl gesorgt sein!

Am nächsten Morgen (16.10.) ab 9:30 Uhr findet dann ein Festgottesdienst statt, der den Abschluss unseres Missionsfestes bilden wird.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns feiern!

 

PARA - Ostern und der Präventationsausflug

Bild 2Im März/April hatten wir viele bürokratische Probleme zu wälzen: Christiane musste die Endabrechnung des Kleinlaster-Projekts machen und für der Erneuerung des Vertrags über die Stützung von fünf Therapieplätzen hatten wir auch einige Dokumente nachzureichen. Nun konnte Eliel schon den Vertrag unterschreiben und wir warten darauf, dass nach der Veröffentlichung endlich die erste Überweisung erfolgt.

Außerdem hatten wir unseren Präventionsausflug (siehe Bild) mit ca. 25 Kindern, aus Familien mit Suchtproblematik. Sie hatten viel Spaß bei den Wettspielen, im Swimmingpool und auf dem Trampolin. Das Thema war das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld. Wir sprachen mit den Teilnehmern darüber, was sie schon von dem guten Samen verstanden haben und wie es in ihrem Alltag mit Sorgen oder  fehlender Motivation aussieht.

Zu Ostern hatten wir ein wunderbares Frühstück mit unseren Therapiegästen, danach suchten sie ihre Osternester (was hier in Südbrasilien bei manchen Familien auch Tradition ist). Wie ihr auf dem Fotos seht, hatten wir einen sonnigen Auferstehungstag.

Am 09.04. luden wir alle Familien der derzeitigen Therapiegäste, unsere Ehemaligen und die Mitglieder von insgesamt drei Begegnungsgruppen zu einem Ausflug ein. Über 100 Teilnehmer – große und kleine – hatten ihren Spaß bei Wettspielen, Fußball, Grillwürstchen und einer gemeinsamen Andacht. Das war eine gute Gelegenheit für Gespräche und Erfahrungsaustausch.

 

Philippinen: Freiwilligenbericht von HHM

Bild Joven

Liebe Freunde des FCM, in einem meiner Rundbriefe aus Olangapo bat ich um Gebet für Joven, der vor über sechs Monaten in die CRU kam. Grund dafür war seine extreme Unterernährung und die fortgeschrittene Tuberkuloseerkrankung. Wie schön, dass ich euch jetzt erzählen kann, dass er am 22. Mai entlassen wurde! Für mich ist Joven ein lebendes Wunder, anfänglich sah es wirklich schlecht für ihn aus und nun geht es ihm gesundheitlich so gut, außerdem hat er sich auch in seiner Persönlichkeit positiv verändert.

Es ist eine der vielen Geschichten von den Kindern, die hierherkamen, die ich miterleben durfte. Seit ich hier angekommen bin, sind viele Kinder neu dazugekommen und viele durften auch schon wieder entlassen werden, da sie gesund geworden sind.

Natürlich gehen die Geschichten der Kinder auch nach HHM weiter. Vor zwei Wochen war ich bei ein paar Hausbesuchen dabei, bei der wir die Familien ehemaliger Patienten besucht haben. Besonders bewegend war der Besuch bei Stanley. Er war viele Monate bei HHM, aufgrund eines Hirntumor hatte er mehrere Operationen. Anfang des Jahres konnte er zurück zu seiner Familie. Nach drei Stunden Fahrt hatten wir deren Haus erreicht und entgegengerannt kam ein uns ein fröhlicher Stanley. Viele der Kinder in der CRU kommen aus schwierigen Verhältnissen, sodass sie nicht dorthin zurückgehen können. Deshalb ist es umso schöner, manche, wie Stanley, in einer guten gesundheitlichen Verfassung und von einer liebenden Familie umgeben zu wissen.

Neben all diesen tollen Entwicklungen mussten wir auch einen kleinen Patienten Mitte März gehen lassen. Für mich war es das erste Mal, dass ich miterleben musste, dass ein Patient in der CRU stirbt. Es war nicht leicht und hat mich vor allem wütend gemacht, da sein Tod auch durch das bestehende Gesundheitssystem verschuldet ist. Alejandro wurde mit der Diagnose von Unterernährung in die CRU eingeliefert. Nicht klar war allerdings, dass diese Diagnose über drei Wochen zuvor gemacht worden waren. In diesen drei Wochen war er in einem Teil des Krankenhauses, in dem die Patienten sind, die theoretisch entlassen werden könnten, ihre Rechnung jedoch noch nicht gezahlt haben. Sie müssen so lange bleiben, bis die Rechnung beglichen ist, werden in dieser Zeit allerdings nicht mehr richtig medizinisch betreut. Als Alejandro dann in der CRU war, verbesserte sich seine Lage nicht und nach ein paar Tagen wurden erneut Tests gemacht, da die alte Diagnose nicht seinen Zustand erklärte. Er ist jedoch gestorben, bevor durch die Tests klar wurde, dass er nicht nur an einfacher Unterernährung litt, sondern Meningitis hatte. Die Infektion hatte er sich vermutlich in der Wartezeit im Krankenhaus zugezogen und wurde viel zu spät erkannt und behandelt.

Anfang März kamen meine Eltern und meine Schwester Lisa zu Besuch. Ich habe mich gefreut ihnen einen Teil meines philippinischen Lebens zeigen zu dürfen und dass sie die Kinder kennenlernen konnten. Außerdem sind wir noch ein paar Tage Familienurlaub auf Palawan im Westen der Philippinen gemacht. In dieser Zeit habe ich zum einen natürlich die Zeit mit ihnen und die Ruhe und Schönheit außerhalb der Stadt genossen. Die Insel Palawan ist besonders für ihre Natürlichkeit, die weißen und leeren Sandstrände und Korallen bekannt. Ich habe es unglaublich genossen, die Unterwasserwelt beim Schnorcheln zu sehen, es ist so faszinierend. Die Philippinen sind so ein wunderschönes Land und die Natur ist unglaublich vielfältig!

Besonders dankbar bin ich für all die Geschenken und Spenden, die meine Eltern mitgebracht haben. Mich haben besonders die Karten, der Käse und die Schokolade begeistert. Die Mitarbeiter haben sich super über die Salben, medizinische Ausstattung und den Kaffee gefreut. Die Kinder haben auch ganz klar einen Favoriten: das Uno- Spiel. Seit ich ihnen die Regeln erklärt habe verläuft die Begrüßung immer gleich, nach einem unvermeidlichen und pflichtbewussten Standartsatz folgt die Frage: „ Ate Anna, wo sind die UNO-Karten?“. Und wenn die Kinder nicht damit spielen, dann die Mitarbeiter ;).

Ein ganz besonderes Erlebnis für uns war das Youthcamp in der letzten Woche. Die Tage vor dem Youthcamp habe ich sehr daran gezweifelt ob es wirklich so toll ist hinzugehen, aber die Zeit war schlichtwegs genial. Es war eine wertvolle Zeit mit Gott und mit meiner Gruppe. Insgesamt waren es um die 100 Teilnehmer, die von vier verschiedenen Kirchen kamen. In meiner Gruppe waren außer mir noch neun Philippinos, alle so um die 20 Jahre alt. Obwohl die Sprachbarriere je nach Person höher oder niedriger war und ich die meisten anfangs nicht kannte, war es eine unglaublich tolle Gruppe und es hat sehr Spaß gemacht. Fasziniert war ich von der unglaublichen Motivation (obwohl wir um 4.30 Morgens aufgeweckt wurden!) die alle hatten.

Seit April hat nun der philippinische Sommer so richtig angefangen. Das heißt es hat täglich 35-40 Grad und die Sonne sticht ohne Ende. Zudem hat es seit mehreren Wochen nicht geregnet, weswegen es extrem trocken ist. Da außerhalb der Stadt sehr viele Menschen von der Landwirtschaft leben, ist es besonders wichtig, dass es regnet, sodass die nächste Ernte nicht verloren geht. Bitte betet deshalb für Regen.

Bei der Reischallenge mit Kuya Marwin haben Janina und ich doch tatsächlich 7 Schüsseln Reis gegessen. Das Ganze hat in einem philippinischen Fastfoodrestaurant stattgefunden, wo man Hühnchen mit unbegrenztem Reis bestellen kann. Ein Mitarbeiter läuft dort immer mit einer Tonne voller Reis durch den Raum und gibt Reis nach. Nach der fünften Schüssel hat er uns dann aber sehr erstaunt angeschaut =)

Ganz liebe Grüße,

Annalena Palmer – Freiwillige des FCM auf den Philippinen

 

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